Publikationen
Unter dem Dach sozioökonomischer Bildung und Wissenschaft sammeln sich innovative theoretische, empirische und didaktische Ansätze, die sich kritisch mit der orthodoxen Ökonomik sowie der weltweit standardisierten Lehrbuchökonomie auseinandersetzen, alternative Zugänge zu ökonomischen Phänomenen, Problemen und Politiken bieten und sozialwissenschaftlich eingebettete Erklärungsansätze entwickeln. Bei aller Pluralität und Heterogenität gehen diese Ansätze gemeinsam davon aus, dass es problemorientierter, interdisziplinärer und pluraler Herangehensweisen an gesellschaftliche Problemlagen und politische Herausforderungen bedarf, um ökonomische Fragestellungen in ihren sozialen, ökologischen, politischen, historischen und kulturellen Zusammenhängen analysieren zu können. Sie erarbeiten hierfür – meist in interdisziplinärer Perspektive – neue Ansätze in Lehre und Forschung. Dabei sehen sie sich stets den Prinzipien der Interdisziplinarität, Pluralität und Kontroversität ebenso wie der permanenten ethischen Reflexion verpflichtet. Herausgeber*innen der Reihe sind Nicole Ackermann, Tim Engartner, Christian Fridrich, Silja Graupe, Udo Hagedorn, Reinhold Hedtke und Georg Tafner.
Aktuelles
Passend zur Jahrestagung 2026 ist ein Themenband der Springer VS-Buchreihe Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft mit dem Titel „Normativität, Werte und Ethik in der sozioökonomischen Forschung, Lehre und Bildung“ geplant. Der Themenband wird herausgegeben von Elsa Egerer, Prof. Dr. Johannes Hirata, Prof. Dr. Christoph Schank, Prof. Dr. Georg Tafner.
Die Herausgeber würden sich freuen, wenn Sie bis zum 31.05.2026 über die E-Mail-Adresse themenband2026@soziooekonomie-bildung.eu einen Beitrag für den Sammelband in Form eines Abstracts in deutscher oder englischer Sprache im Umfang von 200 bis 300 Wörtern anmelden. Geben Sie dabei bitte alle Autor*innen, E-Mail-Adressen, institutionelle Angehörigkeit und Schlagwörter an. Eine Rückmeldung zu Ihrem Abstract erhalten Sie im Laufe des Junis zusammen mit Informationen über die formalen Vorgaben für Beiträge.
Eine Teilnahme an der GSÖBW-Jahrestagung 2026 in Osnabrück, die sich dem gleichen Thema widmet, ist willkommen, aber keine Voraussetzung für einen Beitrag im Themenband.
Die Texte sind bis zum 30. November 2026 einzureichen. Sie haben einen Umfang von maximal 50.000 Zeichen inklusive Leerzeichen, Fußnoten und Literaturverzeichnis. Den Call for Papers finden Sie hier.



