3. Jahrestagung
Die dritte Tagung fand vom 20. bis 22. Februar 2019 am Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen statt. Unter dem Titel „Grenzen überschreiten, Pluralismus wagen“ befassten sich die Teilnehmenden mit Perspektiven sozioökonomischer Hochschullehre. Die Konferenz wurde von der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) veranstaltet und vom Institute for New Economic Thinking (INET) gefördert.
Einladungstext
Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise, die vor rund zehn Jahren ihren Anfang nahm, hat sich im Bereich der ökonomischen Forschung und Lehre einiges getan: Pluralismus und Interdisziplinarität – lange Zeit Forderungen einer aktiven Reformbewegung – sind bereits an einigen Universitäten zum festen Bestandteil der wissenschaftlichen Ausbildung geworden. Allerdings sind viele hiermit verbundene Herausforderungen noch ungelöst:
Wie kann plurale Hochschullehre im Bereich der Ökonomie gelingen? Wie lässt sich sozialwissenschaftliche Interdisziplinarität in der Lehre praktisch ausgestalten? Wie sollten interdisziplinäre sozioökonomische Studiengänge konzipiert sein? Wie muss die Ausbildung von Lehrkräften in diesem Bereich gestaltet werden? Welche neuen Lehrmedien und Lehrpraktiken werden benötigt?
Diesen Fragen widmet sich die Jahrestagung, wobei Ort und Zeit bewusst gewählt sind: Das junge Institut für Sozioökonomie in Duisburg-Essen ist dem Ansatz verpflichtet, ökonomische Fragestellungen aus einer interdisziplinären Perspektive an der Schnittstelle von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu verfolgen.
Die Konferenz besteht aus zwei Elementen: dem „Festival for Pluralism“ für Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen und der GSÖBW-Jahrestagung.
Donnerstag, Februar 21, 2019
bis
Freitag, Februar 22, 2019
Veranstalter:
Universität Duisburg-Essen
GSÖBW